Über Sieben Leben

Sieben Leben ist ein kleiner Tierschutzverein, der im Juli 2017 gegründet wurde.

Wie kam es dazu?

Anna- die 1. Vorsitzende des Vereins- war schon seit einigen Jahren im Hundetierschutz in Rumänien aktiv und lernte auf diesem Wege vor Ort Tierschützer kennen, welche sich auch mit der Rettung von Straßenkatzen beschäftigen. Mit der Zeit begann sie, die rumänischen Tierschützer durch private Vermittlungen der Katzen zu unterstützen und lernte nach und nach über soziale Netzwerke auch unsere griechischen Tierschützer kennen. Durch den stetigen Austausch und die gemeinsame Arbeit mit ihnen bemerkte sie schnell, dass man gemeinsam mehr erreichen und so folglich mehr Tieren helfen kann. Dies führte dazu, dass sie anfing, im Kreise ihrer ehemaligen Adoptanten nach motivierten Menschen zu suchen, die Lust hatten, aktiv im Tierschutz mitzuwirken. So fand sich recht schnell ein kleines Team zusammen. Die Zusammenarbeit funktionierte so wunderbar, dass wir uns alle gemeinsam dazu entschieden, einen Verein zu gründen.

Zurzeit besteht dieser aus 9 Personen verteilt auf die Landkreise Hannover, Hildesheim, Hameln-Pyrmont  und Göttingen. Wir versuchen in erster Linie Katzen aus unseren Pflegestellen in Griechenland und Rumänien nach Deutschland in liebevolle Hände zu vermitteln. Dabei liegt das besondere Augenmerk auf den besonders  jungen, mutterlosen, verletzen, kranken oder eventuell gehandicapten Katzen. Genau diese haben vor Ort auf Dauer keinerlei Überlebenschance. Natürlich gibt es außer diesen noch tausende von weiteren Tieren, welche Hilfe benötigen, jedoch müssen wir hier der Dringlichkeit halber entscheiden und diejenigen besonders schützen, denen es am schlechtesten geht.

Um dies zu verwirklichen arbeiten wir eng mit den griechischen und rumänischen Tierschützern in Thessaloniki, KretaBarlad und Lugoj zusammen. Vor Ort werden die Tiere von der Straße geholt, tierärztlich untersucht und gegebenenfalls behandelt, geimpft und kastriert bevor sie dann bis zu ihrer Ausreise entweder privat oder extern entgeltlich zur Pflege aufgenommen werden. 

Vorrangiges Ziel ist dabei stets der Weg der Direktadoption in ein eigenes „für-immer-Zuhause“, vor allem um den Tieren den Stress der ständigen Umzüge zu ersparen. Dennoch ist auch der Weg über eine Pflegestelle in Deutschland eine gute Option, da die Katzen dadurch vor Ort sind und Interessenten sie bereits im Vorfeld kennen lernen können. Zudem hilft das Anbieten einer Pflegestelle  den anderen Katzen vor Ort, da diese folglich nachrücken.

Des Weiteren versuchen wir, unsere Tierschützer durch Spenden zu unterstützen. Da die Not extrem groß ist, nehmen sie oftmals so viele Tiere zur Pflege auf, dass sie an ihre finanziellen Grenzen stoßen, denn auch sie arbeiten ehrenamtlich. Ein weiteres wichtiges Anliegen ist die Kastration von Straßenkatzen. Auch wenn nicht alle Katzen von der Straße gerettet werden können- dafür sind es leider einfach viel zu viele- so kann dadurch verhindert werden, dass immer mehr Katzen auf den Straßen geboren werden. Es geht ihnen außerdem dadurch deutlich besser und ihre Überlebenschancen sind erheblich höher. Insbesondere unsere Tierschützerin Penelope aus Thessaloniki setzt sich hierfür ein und kann es finanziell einfach nicht alleine stemmen.

Auch Sachspenden wie Katzenfutter, Katzenstreu, Spielsachen etc. nehmen wir sehr gern als Unterstützung für unsere Pflegestellen im In- und Ausland.

Besonders wichtig ist uns stets ein guter und ehrlicher Kontakt zu unseren Interessenten und Adoptanten, auch über die Vermittlung hinaus. Nur so können wir gewährleisten, dass sich alle Beteiligten- und vor allem unsere Schützlinge, die Katzen- wohl fühlen.