Im Leben einer Tierschützerin

Penelope, unsere Tierschützerin aus Thessaloniki schickte uns wieder Bilder, die mich dazu bewegten diesen Post zu schreiben, denn ich denke, dass es noch einige Menschen gibt, die nicht verstehen warum wir Tierschutz betreiben.

Natürlich sieht man bei Facebook viele schlimme Bilder von Tieren die gequält werden oder denen es schlecht geht, wenn man Tierschutzvereinen oder -organisationen folgt. Irgendwann ist bei jedem dem Hahn voll und man scrollt oder klickt weg, das ist ein ganz normaler Selbstschutz, doch manche Menschen leben inmitten von diesen Bildern.
Sie haben zwei Möglichkeiten:
1. Möglichkeit: Eine Mauer um sich zu bauen und versuchen, dass ganze zu ignorieren.
Oder 2. Möglichkeit: So vielen Tieren wie möglich zu helfen und hoffen das man die Kosten tragen kann.

Wir als Verein versuchen natürlich unsere Tierschützer bei den Kosten zu unterstützen, doch leider gibt es mehr Notfälle als Spenden, weshalb wir so sehr auf euch angewiesen sind. Was vielen von euch vielleicht gar nicht klar ist: Die Tierschützer zahlen all die Kosten von ihrem privaten Geld und werden von unseren Spenden lediglich unterstützt soweit es geht.

Dieses sind die Bilder die Penelope uns gesendet hat und ihre Geschichte dazu.
Die Katze trägt nun den Namen Belita = die Schöne.

Penelope wollte am Mittwoch zur Arbeit gehen, da sah sie Belita humpeln und in einem sehr schlechten Zustand. Belita kam zu Penelope kuschelte sich an die Beine und bat somit um Hilfe. Wie bei jeder kranken Katze, welche Penelope findet, ließ sie alles stehen und liegen und brachte Belita in ein Tierkrankenhaus wo sie gleich untersucht wurde. Es wurde ein Blutbild gemacht, welches zeigte, dass ihr Hämatokritwert bei 11 liegt, welches sehr niedrig ist. Der Kreatininwert ist sehr gut, jedoch sind die Leukozyten und der Harnstoff sehr hoch. Der FelV und FiV Test viel negativ aus.

Nachdem alle Untersuchungen und Tests ausgewertet wurden, lautet die Diagnose, dass sie neben einem sehr schlechten Gesundheitszustand aufgrund des Straßenlebens und aufgrund der Beinverletzung wahrscheinlich auch Bartonellen hat.

(Bartonellose ist eine menschliche Infektionskrankheit, die durch Biss- und Kratzwunden von Katzen übertragen wird. Die Katze ist nur der Wirt dieser Bakterien, die sich durch Flohkot auf die Katze setzten und durch Kratzwunden dann den Menschen infizieren können, die Katze ist meist Symptomlos. Es klingt schlimmer als es ist, denn mit einem Antibiotikum kann der Katze und auch dem Menschen geholfen werden.)

Belita wird nun mit Antibiotika behandeln und bekommt zusätzlich intravenöse Kochsalzlösung verabreicht.
Sie könnte durchaus eine Bluttransfusion benötigen, wenn der Hämatokrit nicht höher wird, weil sie daran sterben würde.

Ohne die Hilfe von Penelope und generell allen Tierschützern, die Tieren auf der Straße helfen, würde Belita bald schon nicht mehr leben.
Das ist der Grund weshalb wir eure Hilfe brauchen, seien es Geld- oder Futterspenden, auch wenn ihr von unserem Verein anderen Menschen erzählt bekommen wir mehr Reichweite und können so mit noch viel mehr Tieren helfen und das Leid durch Kastrationen eindämmen.

Wir alle drücken unseren Daumen und Pfoten und hoffen, dass Belita es ohne Bluttransfusion schafft und bald schon ein schönes Leben in einer eigenen Familie leben darf. Wir halten auch natürlich auf dem neustens Stand, sobald wir neue Infos bekommen!

Wer uns unterstützen möchte, egal ob als Mitglied in unserem Verein, oder als Futter- oder Gelspender ist herzlich willkommen.

Gerne könnt ihr euch unsere Beiträge teilen, damit noch mehr Menschen von der Arbeit im Tierschutz erfahren.

‼️ Update Belita 06.02.19 : SIE IST ÜBER DEN BERG‼️

Belita geht es schon viel besser und sie wirkt schon viel stärker.
Morgen steht eine neue Blutuntersuchung an um den Hämatokritwert zu überprüfen. Weiterhin bekommt Belita zwei verschiedene Antibiosen, eines gegen die Bartonellen und ein zweites gegen die Rhinotracheitis (Katzenschnupfen) und den Allgemeinzustand.

Humpeln tut sie weiterhin und es wird noch ein Röntgen nötig sein, doch es wurde sich zuerst darauf konzentriert den Hämatokritwert zu steigern, da dieser am Anfang bei 11 lag und Belita somit in Lebensgefahr schwebte.

Die Kosten von Belita belaufen sich momentan auf 190,00€ Euro.

Eingerechnet sind dort:
2 Antibiosen
3 allgemeine Blutuntersuchung
1 biochemische Blutuntersuchung (diese wird benötigt um die Blutgruppe festzustellen, da Belita kurz vor einer Bluttransfusion stand)
15 Tage stationär beim Tierarzt ( die ersten Tage mit intravenöser Kochsalzlösung)

Belita hat es jetzt über den Berg geschafft und nun muss man sich noch um ihr Humpeln kümmern, somit wird definitiv ein Röntgenbild fällig sein und die Kosten werden weiterhin steigen, da sie weiter stationär beim Tierarzt bleiben wird.

Aktuelle Fotos findet ihr in den Kommentaren.

Wenn ihr gerne Belita und Penelope bei den Tierarztkosten unterstützen wollt, auch wenn es nur 3 Euro sind, werden sich beide sehr freuen.

Paypal: kontakt@sieben-leben.org
IBAN: DE37 2505 0180 1910 8295 95
Verwendungszweck: Tierarztkosten Belita


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